Schlusslichter in Arnold Rheingoldwagen  einbauen     22.Mai.2005 
  
Einbau einer LED Schlussbeleuchtung in einen Arnold Wagend der DB Rheingoldserie    
 
Gerade bei diesen Wagen machen sich ein paar Personen in den Abteilen ganz gut. Der Umbau ist nicht allzu schwierig da eine fertige Platine von  http://www.ts-kabeltechnik.de   benutzt wird.
 
 
 
Die Stromabnahme ist der wichtigste Teil des Umbaus. Von Arnold war eine Kupferplatte vorgesehen auf der zwei Messingfedern im Drehgestell hin und her gleiten konnten und so den Strom von den Radachsen auf die Bleche übertrugen. Leider gibt es diese Bleche nicht mehr im Handel, daher ist Selbstbau angesagt. Ich habe von einem 8mm breiten Kupferfederblech passende Stücke abgeschnitten und auf den Boden unter den Drehgestellen aufgeklebt. beide Bleche müssen mit einer Brücke verbunden werden und ( im Bild unten ) wird die Zuleitungslitze angelötet. Diese führt durch einen vorhandenen Schlitz ins Wageninnere. Hier ist noch ein Loch in den Sitz der Inneneinrichtung zu bohren. Beide Wagen-Enden werden gleich behandelt, die Achsen später jedoch in einem Drehgestell um 180 Grad gedreht.
 
In den Wagenkasten werden 1,6mm Ledīs in die vorhandenen Lampenöffnungen eingeklebt nachdem die Anschlussdrähte vorher laut Bild gebogen und gekürzt wurden und je eine Litze angelötet wurde. über die Lötstellen habe ich Schrumpfschlauch gezogen. Vor das hintere Fenster wird ein Stück Folie geklebt. Der eigentliche Fenstervorsatz auf jeder Seite der Fenstereinsätze wird bündig an der Ecke abgezwickt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
So sieht die Original Stromabnahme von Arnold aus. Nachteilig ist die Stromübertragung über die Kupferfedern, welche oft ausglühen und dann nicht mehr federn. Abhilfe ist, eine zweite Feder von z.B. Kohlefedern der Rocomotore  in die größere Feder einzuschieben wie hier im Bild. Versuchsweise habe ich aus normalen Minitrix Beleuchtungsfedern für Vierachser eine andere Stromabnahme gebaut.

 

 
 
Hier der Versuch, der sehr guten Kontakt gibt und mehr Spannung verträgt als die Federn oben im Bild. Links und rechts neben dem Drehgestellzapfenloch ist ein Schlitz vorhanden. Hier wird je eine Feder von oben hineingesteckt und der Schlitz mit Uhu Plus verschlossen. Nach dem Aushärten wird die Feder oben und unten so gebogen wie in der Skizze links oben im Bild. Links die Feder ist gebogen um am Wagen Kupferblech zu schleifen, rechts steht die Feder noch senkrecht im Langloch. Auf der Unterseite muss jede Feder Richtung Radachse umgebogen werden so, das sie mit leichtem Druck unter der Achse anliegt. Bei zuviel Druck bleibt das Rad stehen.
 
 
 
Hier ist die eingebaute Platine und der Stützelko zu sehen. Auf der Platine wird rechts die Spannungsversorgung angelötet, rechts mittig der Elko ( hier 470mF / 10 V ) und links unten beide Led mit minus sowie oben mit Plusleitung. Die Platine passt genau zwischen die Wände so das das Dach noch aufgeklippst werden kann.
 
 
 
 
 
 
Das Drehgestell wird mit einer zusätzlichen Unterlegscheibe, die über den Plastiknippel reicht mit der Schraube befestigt. Dadurch hat der Wagen weniger Seitenkippmoment.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die Ledbeleuchtung sieht zwar recht groß aus, passt jedoch genau in die vorhandenen Löcher.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
So geht es natürlich auch.