Minitrix Leig Einheit Stückgut - Schnell - Verkehr      02.Februar.2006
 
Umbauanleitung: In beide Wagen wird eine 14V Birne und bei Bedarf in den zweiten eine rote LED Schlussbeleuchtung eingebaut, Digitalbetrieb Selectrix, DCC oder konstante Spannungsversorgung wird vorausgesetzt.
 
Da in diesen Wagen während der Fahrt Post und Pakete sortiert wurden und die Wagen sogar Ofenheizung hatten, ist der Einbau einer Beleuchtung in beiden Wagen sinnvoll, von Minitrix aber nicht vorgesehen. Ich fahre diese beiden Wagen hinter dem VT 69.9 Stückgut Schnellverkehr, daher habe ich hinten noch zwei LED Schlusslaternen eingebaut.

 

Hier mal wieder die bekannten Mayerhofer Schleiffedern aus geätztem Neusilber Federblech. Benötigt werden pro Wagen 2 Mittelschleifer, jeweils geteilt und 1 Seitenschleifer den man sich aus der Platine herausschneiden und biegen muss. An die Schleifer wird vor dem Einkleben eine Litze gelötet und dann der Schleifer wie im nächsten Bild zu sehen, aufgeklebt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Wagenkasten wird durch Ausrasten an den dünneren Stellen über den Rädern abgenommen. Die Räder werden herausgenommen. Erst werden die Schleifer aufgeklebt und dann die Löcher gebohrt. Rechts sind zwei Litzen links nur eine, daher 1mm Loch und 0,5mm Loch. Zwischen den Löchern wird auf der Oberseite ein Lötpad eingeklebt. Es besteht aus einem Platinenrest mit zwei Leiterbahnen. Hier wird die 14 Volt Birne von Trix aufgelötet. Diese Birnen sind Ersatz aus z.B. Minitrix BR44 Tender etc. Bei den Rädern ist jeweils eine Seite isoliert, hier liegt bei einem Rad der Seitenschleifer an und auf der Achse der Mittelschleifer. Das linke Rad ist gedreht, ( Isolierung unten im Bild ) und es wird nur der Mittelschleifer benutzt. Erklärung: Da ich beide Wagen mit Schleifern versehen habe und diese auch durch die Stirnwand verbunden sind habe ich wegen dem Reibungsverlust nur eine Seitenfeder pro Wagen angebracht. D.h. am zweiten Wagen sitzt die Seitenfeder dann an der anderen Seite. Es ist darauf zu achten das die Isolierten Räder jeweils auf der richtigen Seite sind.
 
 
Hier in der Stirnwand und im zweiten Wagen in der Faltenbalg Attrappe wird ein 2mm Loch gebohrt ( etwas größer damit in Kurvenfahrten die Litzen nicht klemmen ) und die beiden Litzen hindurch gezogen. Der erste Wagen ist damit fertig.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Vor der Bearbeitung des zweiten Wagens sollte derjenige, der auch die Schlussbeleuchtung einbauen will, erst die Position der Lampen festlegen. ( Die Lampen gibt es als Lok Ersatzteil bei Minitrix Länderbahnloks oder, etwas moderner, bei DR / DB Tenderlaternen.) Die Position über den Puffern ist festgelegt und die Laternen aufgeklebt. Erst dann werden in die Lampen die Löcher für das Lichtleitkabel durch Lampe und Wagenwand mit der Hand gebohrt. Dann wird der Wagenkasten aufgesetzt und diese Löcher mit dem Bohrer auf dem Innenteil markiert. Wagenkasten wieder abnehmen und die angezeichneten 1mm Löcher durch den  ganzen Metallblock durchbohren. Am anderen Ende werden diese Löcher 2mm tief auf 2mm Durchmesser aufgebohrt. Hier werden später die beiden 1,9mm LEDīs eingeklebt. Der Wagen wird jetzt weiter bearbeitet wie der erste.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der zweite Wagen hat die eingeklebten roten LEDīs. ( z.B. Conrad 184632 ) Von unten nach oben gesehen LED 1  minus, Led 1 plus an minus Led 2, Led 2 plus an einen 490 Ohm Widerstand und dann an eine Seite der Platine. Minus von Led 1 über eine Schutzdiode an die andere Platinenleiterbahn. Jetzt werden die Litzen von Wagen 1 durch den Faltenbalg von Gehäuse 2 in den Wagen gefädelt und richtig angelötet. Bevor man jetzt den Wagenkasten aufsetzt probiert man das Ganze erstmal aus. Wenn alles OK Kasten drauf  und raushängende Litzen mit Pinzette in einen Kasten schieben. Nun werden zwei 1mm dicke Lichtleitfasern in beide Laternen bis zum Anschlag hineingeschoben ( ca. 13 mm ) mit der Pinzette bündig an der Laternenvorderkante festgehalten und wieder herausgezogen und an der Pinzette mit Skalpell abgeschnitten. Auf einer Kunststoffplatte wird jeder Schnitt mit der Hand schnell ca. 10 mal hin- und hergerieben. Dadurch wird die Schnittkante warm und glänzend, wie poliert.  Dies bedeutet besseren Lichtaustritt.

 

Licht ist an und Schlusslicht hell genug