Wagenlaternen selbstgemacht  18.03.2007  

So soll sie einmal aussehen, die selbstgemachte Wagenlaterne.

Da die Firma Marks diese Laternen nicht mehr anbietet ist der N-Bahner darauf angewiesen, diese selber zu fertigen, so er welche braucht. In HO gibt es bereits welche bei Weinert, bleibt zu hoffen, das es dort bald  welche in N gibt, denn die Herstellung ( besser gesagt Bemalung der Seitenteile ) ist arg fummelig.

 

Die Rohlinge aus 2 x 2 mm Messingvierkant wurden gedreht und gebohrt. Das in meinen Augen nötige Hütchen auf der Laterne soll mittig zu sehen sein.  Alle Rohlinge wurden erst einmal mit 1500  Schleifpapier geglättet. An eine rote SMD LED 0,8mm x 0,6mm mit 100 mcd wurden zwei Kupferlackdrähte gelötet. Wichtig war, die Drähte übereinander ( also in Längsrichtung ) anzulöten den die LED passt bedrahtet nur längs in die 1,2mm Bohrung. Vor dem Einkleben wurde die LED Rückseite und die Bohrung mit weißer Farbe isoliert. Die LED wurde mit Sekundenkleber eingeklebt. In das Lampenloch und in das untere Loch wurde je ein Tröpfchen UHU Zweikomponentenkleber gegeben. Im Lampenloch simuliert das eine Scheibe und unten wird der Draht besser fixiert.  Dann  wurde der Lampenkörper vorn,  hinten und oben schwarz gemalt. Die Seitenteile wurden weiß gemacht und nach dem Trocknen die roten Dreiecke aufgepinselt. Lieber wären mir rot/weiße Decals die man nur noch auf die weiße Fläche aufschiebt. Die LED wird mit einem 2,2K - 1/10 Watt Vorwiderstand betrieben und ist auch dann noch schön hellrot, wenn sie nicht 100% vor dem Lampenloch sitzt. Da man ja alles noch besser machen kann habe ich in einige Lampenrohlinge  Quer- und Längsschlitze eingefräst um den Lampenfuß anzudeuten, allerdings kann man auch alles übertreiben denn das sieht man im angebauten Zustand wohl nur bei D-Zugwagen mit Oberwagenlaternen. Im Forum  www.1zu160.net  habe ich einen Modellbahner gefunden der noch einen Alps Drucker besitzt und mir Nassschiebebilder für die Laternen gedruckt hat. Damit war das Thema dann erledigt.                                                              

 

 

 

 

 

 

 

Es hat mir doch keine Ruhe gelassen. Lampen mit Füßen und Tragegriff sehen noch etwas besser aus. Also Rohling in Kreuztisch eingespannt und mit einem 1mm Fräser 1x längs und 1x quer gefräst, Tiefe 0,4mm schon hat man die Füße fertig. Dann kann man den Lampenbügel entweder kleben oder löten. Links und rechts des "Hütchens" wird ein 0,2 mm Loch ca. 0,2mm Tief gebohrt und dort der Griff eingelötet. Er besteht aus 0,15mm Kupferlackdraht. Danach wird die ganze Lampe mit schwarzem Autolack seidenmatt gespritzt, das geht schneller und ist sauberer als mit dem Pinsel gemalt. Von TL-Decals gibt es einen Bogen mit Nassschiebebildern auf dem auch 20 Stück der benötigten weiß/roten Seiten im TT Maßstab sind. Diese passen exakt auf die Lampenseiten und die fummelige Anmalerei ist passe´.

 

 

 

 

So sehen die Lampen also fertig aus und sie sind eine Augenweide wenn sie an entsprechenden Wagen montiert  werden. Noch zu erwähnen wäre der nötige Vorwiderstand mit ca. 2,2 K 1/10 Watt. Er reicht auch für zwei Lampen in Reihe geschaltet.